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INSTITUT FÜR POLITIKMANAGEMENT
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Zu
Gast in der Bundespressekonferenz
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Studenten des
Fachbereichs Politikmanagement waren am 26. März zu
Gast in der Bundespressekonferenz.
Auf Bitten der Spitzenverbände der
Unterhaltungsautomatenwirtschaft wurde das auf der
Pressekonferenz vorgestellte Sozialkonzept von einem
unabhängigen und fachkompetenten Beirat unter der
Leitung von Min. a.D. Prof. Georg Berndt Oschatz
erarbeitet. "Das Sozialkonzept soll einen
Beitrag leisten, die vielfach durch Vorurteile
bestimmte Diskussion über das Glücks- und
Gewinnspiel in Deutschland zu versachlichen" so
der Beiratsvorsitzende.
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«Die
Luft ist raus» - 50 Jahre Ostermärsche
Von
Anne-Katrin Einfeldt, dpa
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Frankfurt/Main (dpa) - Der
Jubilar schwächelt: Hunderttausende waren Anfang der 80er
Jahre in den Ostertagen auf der Straße, um gegen die
Nachrüstung der NATO zu protestieren. Im vergangenen Jahr
wurden dagegen bei bundesweit rund 70 Veranstaltungen nach
Rechnung der Deutschen Presse-Agentur nur noch rund 20 000
Teilnehmer gezählt. Ihnen ging es um die Forderung von
US-Präsident Barack Obama nach einer atomwaffenfreien
Welt, aber auch um ein Ende des US- Militärengagements im
Irak und einen Rückzug der Bundeswehr aus Afghanistan. 50
Jahre sind die pazifistischen Ostermärsche in diesem Jahr
alt.
"Die Luft ist
raus", sagt der Bochumer Historiker Klaus Tenfelde,
Leiter des Instituts für soziale Bewegungen an der
Ruhr-Universität. Es fehle die Unterstützung von links
außen. Das zentrale Ostermarschbüro in Frankfurt hat
auch in diesem Jahr wieder über 70 Termine aufgelistet.
Die Slogans der Veranstaltungen sind vielfältig, zielen
aber immer auf das Eine: Frieden. "Atomwaffen
abschaffen - Afghanistankrieg beenden" heißt es
genauso wie "Nie wieder Krieg! Nie wieder
Faschismus!" "50 Jahre gegen Atomwaffen und
Kriege - wir demonstrieren weiter" wollen sich die
Menschen am Ostermontag auf dem Frankfurter Römerberg Mut
machen.
Selbst die
Ostermarsch-Initiatoren räumen auf ihrer Internet-Seite
unter der Rubrik "Geschichte" ein: Mit dem Ende
des Kalten Krieges und dem Zerfall des Ostblocks habe das
Interesse an den Ostermärschen "inzwischen wieder
erheblich nachgelassen". Die hochgerüsteten Blöcke
NATO und Warschauer Pakt gibt es in dieser Form nicht mehr
wie noch in den 80er Jahren.
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Der Politologe Florian
Hartleb betont, dass die Ostermärsche
"trotz ihrer langen Tradition nicht mehr das
zentrale Mobilisierungsthema haben". Die Angst
vor dem Atomtod, die die Menschen einst umgetrieben
habe, sei nicht mehr zentral im Denken. "Wobei
es ja nicht so ist, dass wir in einer Welt ohne
Krieg leben", sagt Hartleb, der an der Internationalen
Hochschule für exekutives Management in Berlin
lehrt. Aber der Umgang damit hat sich verändert. So
sei zwar die Mehrheit der Menschen in Deutschland
gegen den Einsatz deutscher Truppen in Afghanistan,
"trotzdem fehlt es hier an einem
flächendeckenden Protest".
Verändert hat sich in Deutschland auch die Struktur
der sozialen Bewegungen. So haben
Globalisierungskritiker wie Attac zwar im Zuge der
weltweiten Finanzkrise Mitgliederzuwachs zu
verzeichnen, aber der große Zulauf blieb aus. Die
Friedensbewegung war seit jeher "ein
heterogener Haufen von verschiedenen
Gruppierungen", urteilt Hartleb. |

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Pazifisten, Christen,
Militärkritiker und Linke haben sich dort
gesammelt. Letztlich geht die Entstehung der Grünen
auch auf diese Bewegung zurück. "Die Grünen
haben sich aber gewandelt von einer Protestpartei zu
einer Partei der Besserverdienenden, zu einer Partei
der Bürgerlichkeit", sagt Hartleb.
Dass die Partei Die Linke in diese Fußstapfen
tritt, "gelingt auch nur partiell", meint
der Politologe. Sein Fazit: Vernetzungen gebe es
zunehmend in der virtuellen Welt des Internets.
"Es scheint irgendwie "out" zu sein,
auf die Straße zu gehen." |
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| Brüssel aus erster Hand statt aus dem Hörsaal |
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Die Studierenden aus
dem Politikmanagement wurden vom 23. bis 28. Februar
2010 im Rahmen einer Winteruniversity vor Ort in
Brüssel unterrichtet. Organisiert vom größten
europäischen Studentenverband, den European
Democrat Students (EDS), stand das mit
hochkarätigen Rednern besetzte Seminar unter dem
Motto "Europa heute - Prioritäten für die
Jugend 20 Jahre nach dem Fall der Mauer". Die
fachliche Leitung mit Arbeitsgruppen übernahmen der
EDS-Chairman Dr. Bence Bauer sowie der Leiter des
Instituts für Politikmanagement an der IHB, Dr.
Florian Hartleb. Als Redner und Diskutanten kamen
unter anderem José Manuel Barroso, Präsident der
Europäischen Kommission, Jerzy Buzek, Präsident
des Europäischen Parlaments, Wilfried Martens,
Fraktionsvorsitzender der Europäischen Volkspartei
sowie Hans-Gert Pöttering, früherer Sprecher des
Europäischen Parlaments, sowie der belgische
Außenminister Steven Vanackere zu Wort. In den
Diskussionen ging es immer wieder um die aktuelle
Wirtschaftskrise als zentrale Herausforderung und
die möglichen EU-Beitritte von Ländern wie
Kroatien, der Ukraine, der Türkei und dem Kosovo. |
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| Menschenrechtsexperte
an
der
IHB |
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| Akademie
der
Praktiker |
Prof.
Dr.
Sandkühler
mit
der
IHB-Präsidentin
Frau
Prof.
Dr.
Plümacher
und
dem
Insitutsleiter
für
Politikmanagement,
Dr.
Florian
Hartleb |
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Am
25.
Januar
2010
war
der
bekannte
Menschenrechtsexperte
und
Philosoph
Prof.
Dr.
Hans
Jörg
Sandkühler
zu
Gast
an
der
IHB.
Sandkühler,Inhaber
eines
UNESCO-Lehrstuhls,
verdeutlichte
Aktualität
wie
Problematik
eines
universellen
Anspruchs
von
Menschenrechten.
Das
Verständnis
der
als
"Menschenrechte"
bezeichneten
moralischen
Ansprüche
und
Rechtsnormen
in
einem
solchen
Maße
von
Voraussetzungen
abhängig,
dass
eine
allgemein
anerkannte
Definition
weder
akzeptiert
noch
erwartet
werden
kann.
Gerade
heute
stelle
in
fundamentalistischen
und
afrikanischen
Staaaten
stelle
sich
die
Frage
nach
dem
konkreten
Menschenbild.
In
der
Diskussion
ging
es
vor
allem
um
konkrete
Beispiele
aus
Demokratie
und
Diktatur. |
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